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Was macht einen Christen aus? D

Was macht einen Christen aus? Diese Frage fand ich in einem  Forum.
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Jemand schrieb also:

"Hallo alle miteinander!

Ich grübel in letzter Zeit sehr viel über meinen Glauben nach. Eigentlich habe ich immer nur in den Tag hinein gelebt ohne mir Gedanken darüber zu machen. In meinen Umfeld kannte ich keinen, wo ich behaupten könnte: "dieser Mensch glaubt fest an Gott". Aber nun habe ich einen solchen Menschen kennen gelernt und das hat mich doch ziemlich ins Schwanken gebracht.

Ich frage mich öfters, was einen (guten) Christ eigentlich ausmacht?
Muss Sonntags nun immer in die Kirche gehen, um ein Christ zu sein? Oder muss ich strengstens nach den 10. Geboten leben?

Eure Meinung dazu interessiert mich sehr, bin schon sehr gespannt auf eure Ansichten.

L.G. " Zitat Ende.
Und eine Antwort (meine :-) war:

Was macht einen Christen aus?



Autor: amroe



Halla Forumsteilnehmer

+Christen geht es wie Christus.+
Völlig unantastbar von der Welt der Sünde.
Wenn überhaubt Gedanken, dann nur den einen:

"Ich singe Dir ein Liebeslied!

#Christen müssten ´nicht erlöster aussehen´,
sondern Erlöst Sein!#

3.12.07 11:58, kommentieren

Re:Was macht einen Christen aus?

RE: Was macht einen Christen aus?



Autor:amroe  



Christ ist ein ungeschützter Begriff. Ich finde den nicht in der Bibel, als
eine göttliche Beschreibung für etwas von IHM.
Christen wurden die genannt, von denen man wusste, das sie mit dem Jesus Christus waren.
Das bedutet erst mal nicht.
Ich halte mich da lieber an die Begriffe: "aus Gott geboren", aus dem Geist geboren".
Das ist zwar heutzutage nicht gängig in unserer popularen gesellschaft, aber
Christ-sein scheint so massig viel zu sein.
Selbst Mörder werden als Christ bezeichnet.

Ich denke ,auch dein Verständnis ist weniger angelesen aus der Schrift (Neues Testament) und auch weniger aus eigener Erfahrung.

Hier geht es doch ums Gott-finden. Ums erlöst sein. Befreit von sich selbst.
Bist du das?
Das gerede von Sünden und lieber Gott und schlechter Mensch ist hier falsch.

Alle haben gesündigt und ihnen fehlt Gott, ein Zuhause,
eine Liebe, die bedingungslos ist.
Das ich keine Unehelischen Kinder habe liegt doch nicht an meiner früheren Keuchheit.

Wir können nicht Gott gehören und und selbst. So muss man es ausdrücken.

Aber egal was wir jetzt sind.
ER bietet etwas neues an. HALLELUJA!

Und das ist eben kein leeres Gerede.Erfahrung von Geborgenheit und Kraft wird dein eigen sein. Als in der Urkirche Verfolgungen an der Tagesordnung waren, wurden Menschen
jeden Alters und Standes ohne durch besondere religiöse Übungen vorbereitet zu
sein - derart unbegreiflich und plötzlich von Gottes Nähe berührt, daß sie, ohne lange
zu überlegen, bereit waren, als Blutzeugen zu sterben. Handwerker ließen ihre
Werkzeuge liegen, Schulkinder warfen ihre Bücher weg, so groß war ihre Bereitschaft
zum Martyrium. Heute lebt die Kirche zwar im Frieden, weshalb sollte es aber so ferne
liegen, daß Gott auch heute Menschen jeden Alters und Standes beglückend und
urplötzlich mit der Gnade echter Begegnung
überfällt? Ist es ein Grund, stutzig
zu werden, weil Gott dies will und tatsächlich tut? Gott wird in seiner großen Güte -
davon bin ich fest überzeugt - an den Berufenen handeln, wie es ihm gefällt, damit am
Ende seine Güte offenbar wird zum Staunen der ganzen Welt. Jeder, der aus Liebe
bereit ist, sich selbst zu einem Nichts zu machen, und nur ein einziges Verlangen
kennt, daß Gott alles in allem sei, wird von seiner Güte gegen innere und äußere
Anfechtungen des Feindes geschützt. Für seine Verteidigung braucht er nicht selbst zu
sorgen. Mit einer seiner Güte entsprechenden Treue wird er jene schützen, die, in der
Übung der liebenden Hingabe versunken, alle Sorgen um sich vergessen. Wen
überrascht es, daß diese Menschen sich so ungemein sicher fühlen, hat sie doch die
Treue und Güte Gottes so furchtlos und stark in der Liebe gemacht?

Wer es nicht wagt, sich Gott auszuliefern, und andere kritisiert, die es tun, zeigt nur
seine innere Leere. Entweder hat Satan ihm das Vertrauen der Liebe zu Gott gestohlen
und dazu das Wohlwollen seinen Mitmenschen gegenüber, oder er wurzelt nicht tief
genug im Gutsein und in der Wirklichkeit Gottes, um wirklich ein Vereinigter mit Gott zu
sein. Habe keine Angst, dich Gott ganz zu übereignen und dich dem Schlaf der blinden
Schau des göttlichen Seins hinzugeben, fern vom Weltlärm und den Anfällen Satans
und deiner Schwachheit. Der Herr wird bei dir sein und dir helfen. Erwacht über deine
Schritte und bewahrt deinen Fuß vor dem Fallstrick.

5.12.07 09:41, kommentieren

Wer ist denn dieser König der Ehren?

Wer ist denn dieser König der Ehren?



Autor: Amroe  



Luther, freikirchlicher Glaubensväter wie Darby, Brockhaus, Wesley und andere
sind nicht Gott!
Das Evangelium Gottes ist Jesus Christus.
Nicht was wir oder andere davon halten.
Maßstab ist SEINE Person.
Zum Ausdruck möchte ich bringen, das wir im christentum längst das Messer am Hals haben, auf dessen Knauf steht:

#2Tim 3,7 immerdar lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.#

Unsere eigenen Lehrspielereien um nicht wirklich das Recht Gottes, Seine Ehre- und damit unsere Vernichtung, unseren Tod auf uns zu nehmen, unser Kreuz- damit verstecken wir unsere Sünde!
Das möchte ich zum Ausdruck bringen. Begnadigte Sünder ist ein Widerspruch. Begnadigte sind Erlöste. Ansonsten sind wir nur wissende seiner Gnade und erleben etwas davon.
Aber Erlöste sind es. Wie Christus selbst. Phil. 2

Eph 4,14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, umhergeworfen und herumgetrieben von jedem Wind der Lehre, durch die Spielerei der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen,
2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben;

1 Kommentar 7.12.07 10:48, kommentieren

schmerz

"Kein Schmerz ist gewollt.
Und doch schreie ich: Dein Wille geschehe.
Weil du es besser weißt, und doch
ich will keine Erklärung, nur das
der Schmerz vielleicht bald vorbei ist, doch
wenn er vorbei ist, frag ich, ist es jetzt wirklich schon
gut? Habe ich
genug gelitten?, weil
du hast doch einen Sinn damit! Nein, den Schmerz
will ich nicht zurück, aber hoffentlich
hast du mich
nicht zu früh verschohnt mit dem Ende, denn
ich will dort hingelangen, wo du mich willst,
und ich weiß, der Schmerz ist ein
Teil deiner Führung, die mir
nicht gefällt, wenn ich den Schmerz
spüre, aber den ich immer
wieder schreiend gehen will,
weil deine Ziele sind
mir wichtiger als ich mir selbst

14.12.07 21:48, kommentieren

a, der Grund .. ..

a, der Grund .. ..


Wenn wir den Grund unseres Glaubens angeben sollten,
was würden wir sagen? Einige gaben hier schon eigene Befindlichkeiten an.
Als Theologiestudenten würde uns Paulus einfallen;
1Kor3,11 „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus!“

Aber haben wir wirklich IHN als Grundlage?
Oder doch nicht mehr den Gedanken an IHN.
Wenn ich verheiratet bin, (ich bins, aber als Beispiel),
oder du, Mensch, mit deiner Freundin, dann ist das schöne am anderen doch nicht der Gedanke an ihn, oder
das ich mich gut fühle, oder besser dadurch zurecht komme. Das hieße doch den anderen ausnützen.
Sondern die Person selbst.
Klar kann ich außerdem noch an sie/ihn denken und habe ein verschönertes Leben. Aber das ist nicht die Grundlage.
Die ist sie/ER selber. Aber nicht ein gedachter, gefühlter Gott.
Wie echt ist ER?
Und 2. Haben wir nicht mehr als die Welt? Gott kommt als Mensch zur Erde. Und fährt wieder in den Himmeln.
Sein Geist ist hier. Manche erleben den, manche nicht. Ob sogenannte Christen oder sog. Atheisten. Sie erleben alle den Geist. Ist meine Liebe der Maßstab?
Als wir geboren wurden als Menschen, da haben wir nichts mitgetan. Wir waren als Babys ganze Menschen.
Wir durften etwas dazu bekommen, das uns die Befähigung gab, besser mit uns umzugehen.
Aber alles lag schon in ihm, dem Babymenschen. Es musste nicht reifer werden ein Mensch zu sein.

Jetzt haben wir oft in unserem Christsein Reifegrade als Grund unseres Glaubens.(immmer mehr wie du..ect.)
Doch dann beginnt irgendwann bei jedem: wir stellen mehr und mehr schockierend fest;
WIR SIND NOCH GAR NICHT GEBOREN!


"Prüfet ob ihr im Glauben seid.

19.12.07 17:39, kommentieren

Eckerhardt von Hochheim

Predigt 28

"Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, dass wir durch vernunfterhelltes 'Gewerbe' in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden"


 

Buch der göttlichen Tröstungen

Gäbe es nichts Neues so würde nichts Altes

Buch der göttlichen Tröstungen (vgl. Predigt 9)

Man muss wissen, dass es der gesamten Natur unmöglich ist, irgendetwas zu zerbrechen, zu verderben  oder auch nur in Gang zu setzen, ohne dass sie damit für das, was sie in Gang setzt, nicht etwas Besseres anstrebt.  Ihr genügt es nicht, etwas gleich Gutes zu schaffen - sie will stets etwas Besseres machen.

Reden der Unterweisung, Kap. 23

Das laß dir leid sein, und ertrage es mit Geduld, und nimm es als eine Übung und sei zufrieden.

Predigt 31

Liebe kennt kein Warum

Predigt 31

Alles, was geschaffen ist, das ist Nichts.

(vgl. Predigt 6: Alle Dinge sind geschaffen aus Nichts, darum ist ihr wahrer Ursprung das Nichts - vgl. Predigt 4: Alle Kreaturen sind reines Nichts. Ich sage nicht, dass sie geringwertig oder überhaupt etwas seien: sie sind reines Nichts.)

Predigt 52

Als ich geboren wurde, da wurden alle Dinge geboren.

Predigt 11

Solange ich Knecht bin, bin ich dem eingeborenen Sohn sehr fern.

Predigt 6

Wer das Leben fragte tausend Jahre lang:

"Warum lebst du?"


Könnte es antworten, es sagte nichts anderes als:

"Ich lebe darum, dass ich lebe."

Predigt 6

Die Leute sagen oft zu mir: "Bittet für mich!" Dann denke ich:" Warum geht ihr von euch weg - warum bleibt ihr nicht in euch selbst und nutzt eure eigene Kraft? Ihr tragt doch alle Wahrheit wesenhaft in euch."

Buch der göttlichen Tröstungen

Dass der Kaufmann zur Erlangung eines kleinen Gewinnes und zudem in Ungewissheit oft in ferne Länder, so beschwerliche Wege, über Berg und Tal, Wildnisse und Meer zieht, bedroht von Räubern und Mördern, bedroht an Leib und Gut, große Entbehrungen im Essen und Trinken, beim Schlaf und weitere Leiden auf sich nimmt - und doch das alles gern und willig in Kauf nimmt um eines so kleinen und ungewissen Nutzens willen ... ... Und da scheint es uns so bedeutend, dass wir ein Wenig leiden um Gott und die ewige Seeligkeit.

Reden der Unterweisung, Kap.3

Richte dein Augenmerk auf dich selbst, und wo du dich findest, da lass ab von dir. Das ist das Allerbeste.

Reden der Unterweisung

Gott ist ein Gott der Gegenwart

Vom Nutzen des Lassens

Die Menschen sollten nicht so viel nachdenken, was sie tun sollten, sie sollten vielmehr beachten, was sie sind.

Vom Nutzen des Lassens

Soweit du herausgehst aus allen Dingen, soweit , nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen.

Bulle

Gott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

Reden der Unterweisung, Kap. 9

Die Neigung zur Sünde ist nicht Sünde, aber sündigen wollen, das ist Sünde.

Reden der Unterweisung, Kap. 10

Mit dem Willen vermag ich alles. Fehlt es dir nicht am Willen, sondern am Vermögen, so hast du es vor Gott vollständig getan. Tun wollen, sobald ich's vermag, und getan haben, das ist vor Gott gleich.

Predigt 28

Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, daß wir durch vernunfterhelltes 'Gewerbe' in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden.

Predigt 28

Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, daß wir durch vernunfterhelltes 'Gewerbe' in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden.

Predigt 58

"Es sprechen Manche: sie hätten's nicht.
Da erwidere ich: das ist mir leid.
Ersehnst du es aber auch nicht,
das ist mir noch leider.
Könnt ihr es denn nicht haben,
so habt wenigstens ein Sehnen danach!
Mag man auch das Sehnen nicht haben,
so sehne man sich doch wenigstens nach der Sehnsucht!"
"Wenn ein Mensch ein inneres Werk vollbringen will,
dann muss er alle seine Kräfte einziehen,
gleichsam in die Tiefe seiner Seele,
und er muss sich vor allen Bildern und Eindrücken verbergen.
Da muss es dann wirken. In ein Vergessen, ein Nichtwissen muss er hineinkommen. Stille und Schweigen muss sein, wo das Wort vernommen werden soll. Man kann zu ihm nicht besser kommen als durch Stillesein und Schweigen; da kann man es hören, da versteht man es recht: im Unwissen! Wenn man nichts mehr weiß, dann zeigt und offenbart es sich."
"Warte nur auf diese Geburt in dir,
so findest du alles Gute und allen Trost,
alle Wonne und alle Wahrheit."

Meister Eckhart: Wo Gott keinen Namen hat

Daß ein Mensch ein ruhiges Leben hat, das ist gut; daß ein Mensch ein mühevolles Leben mit Geduld erträgt das ist besser; -aber daß man Ruhe hat - in einem mühevollen Leben, das ist das allerbeste.

Meister Eckhart: Wo Gott keinen Namen hat

Möchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen..

Meister Eckhart

Wer die Kunst besäße und die Macht,
dass er die Zeit und alles,
was in sechstausend Jahren geschehen ist,
und noch geschehen wird bis an das Ende,
wieder zusammenziehen könnte
in ein gegenwärtiges Jetzt -
das wäre "Erfüllung der Zeit".
Das ist das Jetzt der Ewigkeit,
wo die Seele in Gott
alle Dinge neu und frisch
und gegenwärtig macht,
mit all der Lust,
wie ich sie nun
am sinnlichen 'Hier und Jetzt' habe.

21.12.07 20:04, kommentieren